Die EU sollte nur Holz und Agrarerzeugnisse importieren, die legal und nachhaltig in Ländern produziert worden sind, die die Rechte der lokalen Bevölkerung an ihrem Land respektieren.

Die starke Nachfrage der EU-Bürger nach Agrarerzeugnissen, die auf entwaldeten Flächen angebaut werden, hat verheerende Auswirkungen auf Waldgebiete, gesellschaftliche Strukturen, die Artenvielfalt und das Klima. Zwischen 2010 und 2015 ist weltweit eine Fläche der Größe Portugals abgeholzt worden, um darauf Öl, Fleisch, Leder und Futtermittel für den europäischen Markt zu produzieren.

Das Streben der EU nach Wirtschaftswachstum erschwert die Einführung von Gesetzen, die den Konsum ökologisch fragwürdiger Erzeugnisse eindämmen würden. Dennoch kann die EU ihre Rolle als Mitverursacherin der Abholzung nicht beenden, ohne Verantwortung für eine Reduzierung des Konsums waldgefährdender Erzeugnisse zu übernehmen.

Fern setzt sich dafür ein, dass der Import illegal produzierter Agrarerzeugnisse in die EU eingestellt und die ökologische Landwirtschaft stärker gefördert wird. Fern arbeitet mit NGO-Koalitionen, Bauern, Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern in der EU zusammen, um zu ermitteln, wie legislative Instrumente wie die Gemeinsame Agrarpolitik zur Reduzierung entsprechender Importe genutzt werden können, und um die EU zu neuen Maßnahmen zum Schutz der Wälder aufzurufen.

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