Der EU-Handel sollte Wälder schützen, die Rechte von Waldbewohnern respektieren und das Erreichen der Klimaziele fördern.

Der Handel zwischen der EU und Ländern, die Nutzholz und waldgefährdende Produkte exportieren, trägt zum weltweiten Verlust von Waldflächen bei und untergräbt die Rechte der von diesen Wäldern abhängigen Menschen. Niedrige Einfuhrzölle steigern die Nachfrage nach Leder, Palmöl, Rindfleisch und anderen Produkten, die auf Rodungsflächen erzeugt werden. Ermöglicht wird diese Zerstörung durch unzureichende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und der Menschen.

Die EU verhandelt derzeit ein Freihandelsabkommen mit Indonesien, den Philippinen, Malaysia, Thailand, Brasilien, Argentinien und Uruguay – alles waldreiche Länder, die sich durch große Artenvielfalt auszeichnen. Fern setzt sich dafür ein, dass EU-Handels- und Investitionsrichtlinien transparent und unter Einbeziehung aller betroffenen Parteien verhandelt werden, die Menschenrechte respektieren und zur Einhaltung von Wald- und Klimaschutzzielen beitragen. Gemeinsam mit NGO-Koalitionen beobachten wir die Gestaltung von Freihandelsabkommen und sorgen dafür, dass sie keine negativen Auswirkungen auf Wälder haben.

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