Die größte Ursache für den Verlust von Wäldern ist deren Abholzung und Umwandlung in Ackerflächen, Weideland und Plantagen für die Erzeugung insbesondere von Rindfleisch, Soja, Palmöl und Nutzholz.

Diese landwirtschaftliche Nutzung ist für ca. 70 Prozent des Verlusts von Waldflächen verantwortlich. Nach der Erzeugung von Rinderprodukten ist der Sojaanbau der zweitgrößte Verursacher der Zerstörung von Wäldern durch Umwandlung in Agrarland und trägt zudem zu schädlichen Stickstoffüberschüssen in EU-Landwirtschaftsbetrieben bei. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU hat die Ausweitung des Sojaanbaus weltweit gefördert, da sie Futtermittel aus importiertem Soja aus Brasilien, Argentinien und Paraguay für europäische Bauern lukrativ macht.

Fern arbeitet mit Bauern, Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern und NGOs zusammen, um Vorschläge zur Änderung der GAP zu unterbreiten, die die Abholzung und den Stickstoffüberschuss reduzieren und die Gesundheit und das Wohl von Nutztieren verbessern können.

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