Fern möchte erreichen, dass die betroffenen Gemeinschaften in den Zielländern in die Gestaltung und Umsetzung europäischer Hilfsprogramme einbezogen werden.

Die Europäische Union gibt jedes Jahr Unsummen für Entwicklungshilfe aus. Von diesen Mitteln können Wälder ebenso profitieren wie die Menschen, für die der Wald die Lebensgrundlage darstellt, sofern damit Projekte unterstützt werden, die dem Klimawandel und dem Verlust der Artenvielfalt entgegenwirken, die Rechte lokaler Gemeinschaften stärken oder den illegalen Holzeinschlag eindämmen. Werden dagegen große Infrastruktur- oder Naturschutzprojekte gefördert, die die Rechte der lokalen Bevölkerung mit Füßen treten, richtet Entwicklungshilfe mehr Schaden als Nutzen an.

Deshalb beobachten wir die Entwicklungshilfepolitik und die Entwicklungshilfeausgaben der EU und analysieren, welche Auswirkungen sie auf die Wälder haben. Wir arbeiten mit Partnern in Europa und in holzexportierenden Ländern zusammen und eröffnen ihnen Möglichkeiten, sich an der Gestaltung und Umsetzung von Richtlinien und Programmen zu beteiligen, von denen sie direkt oder indirekt betroffen sind. Fern setzt sich derzeit für eine strikte Umsetzung des EU Aktionsplans für Rechtsdurchsetzung, Politikgestaltung und Handel im Forstsektor (Forest Law Enforcement, Governance and Trade Action Plan – FLEGT) ein und recherchiert Möglichkeiten für eine nachhaltige Nutzung von Wäldern, von der die dort lebenden Menschen profitieren.

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